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Der Verhütungsring hat Geburtstag - Vor 5 Jahren setzte der Ring neue Maßstäbe bei der Verhütung

Montag, 4. Februar 2008 (Oberschleissheim, Deutschland)

Nur noch einmal im Monat an die Verhütung denken und sich dabei so sicher fühlen wie mit der Pille: Der Verhütungsring ist aus vielen Gründen einfach eine runde Sache. Seit seiner Markteinführung vor fünf Jahren im Februar 2003 vertrauen inzwischen mehr als 315.000 Frauen in Deutschland auf diese moderne Form der Verhütung.

Der Ring aus flexiblem Kunststoff wird von der Frau selbst so einfach wie ein Tampon in die Scheide eingeführt. Dort setzt er kontinuierlich die Hormone Östrogen und Gestagen frei, jedoch nur in geringer Menge: Denn der Verhütungsring ist das Kombinationspräparat mit der niedrigsten Östrogendosierung. Gleichzeitig ist er so sicher wie die Pille, ohne das tägliche Risiko des Vergessens. Auch Magen-Darm-Probleme wie Erbrechen oder Durchfall beeinträchtigen seine Sicherheit nicht. Der Grund, die Hormone müssen, anders als bei der Pille, den Magen-Darm-Trakt nicht passieren sondern gelangen direkt über die Scheidenwand ins Blut. Ein weiteres Plus: Frauen können sich auch während und nach der Einnahme der gängigen Antibiotika Amoxicillin und Doxycyclin auf die sichere empfängnisverhütende Wirkung des Rings verlassen.

Drei Wochen nach dem Einführen wird der Ring von der Frau selbst wieder entfernt. Während der folgenden siebentägigen Pause tritt dann wie gewohnt die Monatsblutung ein. Anschließend wird ein neuer Ring eingelegt. Dank des Verhütungsrings muss frau sich also nur noch einmal im Monat mit dem Thema Familienplanung auseinandersetzen. Die restliche Zeit kann sie sich den schönen Dingen des Lebens widmen.

Weitere Informationen:
Gynäkologische Helpline: 01805-301827 (12 ct. pro Minute)

Basisinformationen
zu Anwendung und Wirkungsweise des Verhütungsrings

Die Anwendung des flexiblen, weichen, vaginalen Rings ist denkbar einfach: er wird leicht zusammengedrückt und als Oval von der Frau selbst, so einfach wie ein Tampon, in die Scheide eingeführt. Dort bleibt er drei Wochen liegen und schützt sicher vor einer Schwangerschaft, so dass die Frauen das Thema Verhütung getrost vergessen können. Es folgt eine siebentägige Pause, in der in der Regel die Periode eintritt, anschließend wird ein neuer Ring eingelegt. Er gibt gleichmäßig eine geringe Hormonmenge ab und schützt auch im nächsten Zyklus wieder sicher vor einer Schwangerschaft. Und das mit der derzeit niedrigsten Östrogendosis aller so genannten kombinierten Verhütungsmittel. Weiterer Vorteil: Keine täglichen Hormonspitzen, wie bei der Pille. Die Hormone werden direkt über die Scheidenhaut aufgenommen und müssen nicht den Umweg über Magen und Darm nehmen. Das führt zu konstanten Hormonspiegeln ohne starke tägliche Schwankungen .


So sicher wie die Pille

Der Verhütungsring wirkt wie die „Pille“ und ist auch genauso zuverlässig. Der Eisprung wird vollständig unterdrückt. Das zeigen die Daten einer Studie mit 1.145 Frauen, wonach der Verhütungsring mit einem Pearl Index (PI) von 0,65  einen mit modernen Mikropillen vergleichbar guten Schwangerschaftsschutz bietet. Dabei ist die Hormondosis während der Anwendung des Verhütungsringes jedoch nur halb so groß wie bei den üblichen „Mikropillen“ . Außerdem kann er, im Gegensatz zur Pille, kaum vergessen werden.


Keine Wechselwirkungen mit Antibiotika

Ein weiterer Vorteil des Verhütungsringes: die so genannte „erste Leberpassage“ wird vermieden, d.h. der Magen-Darm-Trakt wird bei der Aufnahme der Hormone umgangen. Anders als bei der Pille gefährden beim Verhütungsring weder Durchfall noch Erbrechen oder Wechselwirkungen mit den Breitbandantibiotika Doxycyclin und Amoxicillin die Verhütungssicherheit.


Exzellente Zyklusstabilität von Anfang an

Zwischenblutungen, vor allem im ersten Zyklus, sind bei vielen Pillen häufig und störend. Die gleichmäßige Wirkstoffabgabe führt beim Verhütungsring zu konstanten Hormonspiegeln im Blut, was zu hoher Zyklusstabilität führt und wodurch Zwischenblutungen selten werden, wie jetzt eine aktuelle Untersuchung mit 1.030 Frauen bestätigt.
 
Basisinformationen
Organon

Über Organon

Organon entwickelt, erzeugt und vermarktet innovative, verschreibungspflichtige Medikamente zur Verbesserung von Gesundheit und Lebensqualität der Menschen. Dabei nutzt Organon eine Kombination aus Innovation und Branchenpartnerschaften, um seiner Position als ein führendes biopharmazeutisches Unternehmen in jedem seiner therapeutischen Schwerpunktbereiche zum Durchbruch zu verhelfen: Fertilität, Gynäkologie und ausgewählte Bereiche der Anästhesie. Organon verfügt über umfangreiches Fachwissen im Bereich Neurowissenschaften und unterhält ein umfassendes, zielgerichtetes F&E Programm. Zu den bearbeiteten Forschungsgebieten gehören auch Immunologie und bestimmte Bereiche der Onkologie. Organon-Produkte sind weltweit in über 100 Ländern im Handel, in mehr als 50 davon hat Organon eigene Niederlassungen. Organon gehört zur Muttergesellschaft von Essex Pharma.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
 Sandra Peter
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